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News (public)


12.07.2011

Universität Heidelberg lädt zu Chinatag ein

Die wachsende Bedeutung der Austauschprozesse zwischen Wissenschaft und Kultur in Deutschland und China steht im Mittelpunkt des Chinatags, zu dem die Universität Heidelberg am 15. Juli 2011 einlädt. Nachwuchswissenschaftler beider Länder stellen dazu deutsch-chinesische Forschungsprojekte vor. Sie berichten außerdem von ihren Erfahrungen und möglichen Schwierigkeiten in der interkulturellen Zusammenarbeit. Auf dem Programm stehen darüber hinaus Vorträge zur traditionellen chinesischen Medizin sowie ein Konzert. Zu den Veranstaltungen ist die interessierte Öffentlichkeit eingeladen.

Eröffnet wird der Chinatag mit einem Deutsch-Chinesischen Doktorandensymposium. Die Veranstaltung soll einen Einblick in die wachsende Zahl bilateraler Forschungsprojekte unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen an der Universität Heidelberg geben. Im Anschluss diskutieren die jungen Wissenschaftler auch über Probleme, mit denen sie sich in den jeweils anderen Kultur- und Wissenschaftsräumen konfrontiert sehen. Die Veranstaltung findet von 8.30 bis 12.30 Uhr im Senatssaal der Alten Universität statt.

Am Nachmittag folgen Vorträge und eine Podiumsdiskussion, die sich mit der Frage „Traditionelle Chinesische Medizin: Sinnvolle Ergänzung der modernen westlichen Medizin oder Mythos?“ beschäftigen. Referenten und Teilnehmer der Diskussionsrunde sind Experten aus Deutschland und China. Die dreistündige Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und findet im Hörsaal 13 der Neuen Universität statt. Kooperationspartner ist das Konfuzius-Institut an der Universität Heidelberg.

Zum Abschluss des Chinatags setzen sich Chinesische und Taiwanesische Musikstudierende künstlerisch mit den Prozessen auseinander, die aus der Konfrontation eigener asiatischer Wurzeln mit westlicher Musik entstehen. Eine Einführung hält Prof. Dr. Barbara Mittler vom Institut für Sinologie der Universität Heidelberg. Beginn des Konzertes in der Aula der Alten Universität ist 19.30 Uhr. Auch diese Veranstaltung mit dem Titel „Von fremden Ländern und Menschen“ wird vom Konfuzius-Institut unterstützt.

Im Rahmen des Chinatags bereiten Köche der Shanghai Jiao Tong Universität am 15. Juli 2011 in der Triplex-Mensa und am 16. Juli 2011 in der Marstall-Mensa chinesisches Essen zu.

Die Universität Heidelberg hat das erste Partnerschaftsabkommen mit einer Universität in China bereits im Jahr 1980 geschlossen. Seitdem unterhält die Ruperto Carola eine wachsende Zahl von Kooperationen zu chinesischen Hochschulen, die neben einer Vielzahl gemeinsamer Forschungsprojekte unter anderem auch einen regelmäßigen Studierenden- und Doktorandenaustausch sowie die Durchführung von Symposien und Workshops beinhalten. Der von Prof. Dr. Michael Kirschfink von der Medizinischen Fakultät Heidelberg und Dr. Dietlind Wünsche vom Akademischen Auslandsamt der Ruperto Carola organisierte Chinatag wird von Mitgliedern des Exzellenzclusters „Asien und Europa im globalen Kontext“ unterstützt.

Informationen im Internet können unter www.uni-heidelberg.de/international/chinatag.html abgerufen werden.









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13.11.2019