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News (public)


04.07.2011

Wissenschaftsatlas der Universität Heidelberg

Erste Exemplare der aufwendig gestalteten Publikation zum Jubiläum der Ruperto Carola wurden vorgestellt

Mit dem „Wissenschaftsatlas“ der Universität Heidelberg werden Forschungsfragen, Strukturprobleme und historische Entwicklungen der ältesten Universität Deutschlands über einen Zeitraum von 625 Jahren einer breiten Öffentlichkeit mit Texten, Abbildungen und Karten anschaulich gemacht. Die ersten Exemplare dieser aufwendig gestalteten Publikation zum Universitätsjubiläum wurden jetzt vom Rektor der Ruperto Carola, Prof. Dr. Bernhard Eitel, und dem Projektleiter, Prof. Dr. Peter Meusburger vom Geographischen Institut, den beteiligten Wissenschaftlern vorgestellt. Insgesamt haben über 130 Autoren an dem Werk mitgearbeitet und 113 Themenstellungen bearbeitet.

„Mit dem Wissenschaftsatlas wollten wir keine übliche Jubiläumsfestschrift erarbeiten, sondern neue Wege beschreiten, um die Universität in ihren geschichtlichen Höhen und Tiefen, in ihrer begeisternden Vielfalt und Exzellenz allgemein verständlich und übersichtlich darzustellen“, betont Rektor Eitel. Der 388 Seiten starke und mit rund 250 Karten und 630 Abbildungen versehene Band ist neben der Sanierung und Modernisierung der Neuen Universität das zweite große Projekt, das die Universität Heidelberg aus Anlass ihres Jubiläums zum 625-jährigen Bestehen mit finanzieller Unterstützer ihrer Freunde und Förderer realisiert hat.

Neben der Darstellung historischer Strukturen und Prozesse seit der Gründung der Universität im Jahr 1386 geht es darin auch um aktuelle Entwicklungen, so zum Beispiel um die aktuelle Drittmittelentwicklung, bauliche Maßnahmen und die Ruperto Carola in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt neben der Beschreibung des wissenschaftlichen Profils auf den räumlichen Verflechtungen des Wissenschaftsstandorts Heidelberg, zu denen die enge Zusammenarbeit mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen vor Ort ebenso gehört wie das Eingebundensein in weltweite Wissenschafts-Netzwerke. „Dabei wird deutlich, dass die Universität Heidelberg schon seit ihrer Gründung immer international ausgerichtet war. Die ersten Professoren kamen aus Paris und Prag, der erste Rektor aus den Niederlanden. Auch heute ist die Universität in der Metropolregion Rhein-Neckar, in Europa und in der globalisierten Wissenschaftswelt fest etabliert“, sagt Prof. Dr. Peter Meusburger.

Jeder Beitrag setzt sich zur einen Hälfte aus Texten und Abbildungen, zur anderen aus Karten zusammen. Der Wissenschaftsatlas der Universität Heidelberg entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig, das zwischen 2002 und 2006 bereits den zwölfbändigen Deutschen Nationalatlas erstellt hat. „Diese Zusammenarbeit hat es uns ermöglicht, auch den Heidelberger Wissenschaftsatlas auf höchstem kartographischen Niveau“ zu gestalten, so Prof. Meusburger. Die Publikation erscheint im Verlag Bibliotheca Palatina (Knittlingen) und ist zu einem Preis von 129 Euro im Buchhandel erhältlich. Mitglieder der Universität Heidelberg erhalten den Atlas zu einem Vorzugspreis im Uni-Shop und beim Verlag.









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17.07.2019