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News (public)


30.09.2010

Globales Netzwerk von Theologen will internationalen Austausch fördern

Unterstützung für Forschungsaufenthalte von Doktoranden und Post-Doktoranden

Ein von Wissenschaftlern der Universität Heidelberg initiiertes globales Netzwerk der theologischen Forschung will den internationalen Austausch herausragender Doktoranden und Post-Doktoranden fördern. Das „Global Network of Research Centers for Theology, Religious and Christian Studies“, dem 40 Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen an mehr als 30 Standorten weltweit angehören, soll unkompliziert kürzere Forschungsaufenthalte der besten Nachwuchswissenschaftler in anderen Ländern ermöglichen. Die beteiligten Einrichtungen wollen damit die weltweite Zusammenarbeit führender Lehr- und Forschungsinstitute der Theologie und Religionswissenschaften fördern und ausbauen.

Die Bildung des seit zwei Jahren bestehenden Netzwerks geht auf eine Initiative des Forschungszentrums Internationale und Interdisziplinäre Theologie (FIIT) der Ruperto Carola zurück. Die Netzwerk-Hochschulen sind vor allem in Europa und den USA angesiedelt, aber auch in Brasilien, Südafrika, Russland, Israel, Dubai, China, Taiwan und Südkorea.

Das Netzwerk soll es ausgewählten Doktoranden und Post-Doktoranden ermöglichen, mit einem geringeren Zeit- und Kostenaufwand an einer ausländischen Einrichtung zu forschen. Die beteiligten Lehrenden – pro Institut mindestens drei und maximal zwölf — können herausragende Nachwuchswissenschaftler für einen ein bis zwei Semester umfassenden Forschungsaufenthalt an einer der anderen Einrichtungen empfehlen. Die Hochschulen bieten pro Semester mindestens zwei passende Lehrveranstaltungen auf Englisch für die Gäste an. Zurzeit wirbt das Netzwerk Stipendiengelder ein, wie der Geschäftsführende Direktor des FIIT, Prof. Dr. Dr. Michael Welker, erläutert.

„Die Netzwerk-Mitglieder verfolgen das Ziel, zusätzlich zu einem mehrjährigen Auslandsaufenthalt im Rahmen einer Promotion mit einem weiteren zeit- und kostengünstigen Forschungsformat die interdisziplinäre Arbeit zu stärken“, erklärt Prof. Welker, der Professor für Systematische Theologie in Heidelberg ist. Auf diesem Weg sollen auch verstärkt internationale Forschungs-Kompaktseminare ermöglicht werden. Diese zwei- bis viertägigen Veranstaltungen sollen zu neuen Publikationen führen oder größere Kolloquien und Symposien vorbereiten.

Informationen im Internet können unter www.globalnetresearch.org abgerufen werden.

Kontakt:
Prof. Dr. Dr. Michael Welker
Wissenschaftlich-Theologisches Seminar
Telefon (06221) 54-3356, mw@uni-hd.de









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17.07.2019